
(SeaPRwire) – Frühstück im Bett oder Brunch in der Stadt? Pfannkuchen oder Waffeln? Kaffee, Mimosa oder beides?
Diese Fragen stellen viele von uns ihren Müttern am Muttertag vor – oder werden selbst gestellt. Diese Fragen sind zwar liebenswert und großzügig, aber wenn Sie den Muttertag auf eine Weise feiern möchten, die auf den Ursprüngen der Feiertags basiert und Ihre Verbindung zu Ihrer Mutter vertieft, könnten Sie sich andere Fragen stellen.
Unsere heutigen Feiern des Muttertags schulden wir Anna Jarvis. Geboren 1864 in West Virginia, legte Anna alles daran, nach dem Tod ihrer Mutter, Ann Maria Reeves Jarvis, einen Muttertag ins Leben zu rufen. Anna heiratete nie und hatte keine eigenen Kinder; trotzdem war sie bestrebt, die Erinnerung ihrer Mutter zu ehren, deren Wirken sich jenseits der Grenzen ihrer eigenen Familie erstreckte.
Ann Maria wurde vermutlich etwa zwölf Kinder zur Welt gebracht, aber die meisten starben an Krankheiten wie Masern, die in der Region Appalachia, wo sie lebte, weit verbreitet waren. Um weitere Todesfälle zu verhindern, gründete Ann in Zusammenarbeit mit anderen Frauen ihres Umfelds sogenannte „Mothers’ Day Work Clubs“, also „Müttertages-Arbeitsgruppen“. Dort sammelten sie Geld, um Familien in Not zu helfen und Medizin bereitzustellen. Die Mitglieder prüften verschluckte Milch und Lebensmittel auf Vollständigkeit und lehrten Nachbarn die Bedeutung von Hygiene näher.
Als der Bürgerkrieg ausbrach, wandte Jarvis den Aufmerksamkeit ihrer Frauengruppen auf die Versorgung von Soldaten und forderte, dass auch Soldaten beider Seiten unterstützt wurden. Im Jahr 1868, als die Spannungen noch hoch lagen, organisierte Jarvis einen „Mothers’ Friendship Day“, um die Gemeinschaft wieder zusammenzubringen. Laut Historikerin Katherine Lane Anatolini erinnerte sich Anna, ihre Mutter einmal gesagt zu haben: „I hope and pray that someone, sometime, will found a memorial mother’s day commemorating [mothers] for the matchless service she renders to humanity in every field of life. She is entitled to it.“ („Ich hoffe und bete darum, dass irgendjemand irgendwann einen Gedenktag für Mütter einführen wird, um sie für ihre unvergleichliche Arbeit für die Menschheit in jedem Lebensbereich zu ehren. Sie verdienen es.“)
Anna machte es zu ihrem Lebenswerk. Sie organisierte das erste offizielle Fest in ihrer Heimatstadt Grafton, West Virginia, im Jahr 1908, und setzte sich danach für die Einführung des Muttertags in den verschiedenen Bundesstaaten in den USA ein. Als Präsident Woodrow Wilson eine Präsidentschaftsanweisung unterzeichnete, machte er es zu einem nationalen Feiertag, obwohl die meisten Bundesstaaten es bereits gefeiert hatten. Annas Vision war, dass Söhne und Töchter zu ihren Müttern kommen oder ihnen handschriftliche Briefe schicken sollten, um sie nicht nur für ihre Rolle in der Familie zu danken, sondern auch für die Rolle, die sie in der Gesellschaft spielten. „Dies ist keine Feier über melodramatische Empfindungen“, schrieb sie. „Es handelt sich um praktischen Nutzen und Patriotismus, der das Zuhause als die höchste Inspiration unseres individuellen und nationalen Lebens betont.“
Ann und Anna Jarvis erkannten beide, wie familiäres Leben tiefgreifend von und eng mit Entwicklungen außerhalb des Haushaltes beeinflusst und verknüpft ist. Sie sahen den direkten Einfluss von Epidemien, öffentlichen Gesundheitskampagnen und Kriegen auf ihre Heimatstadt und ihre eigene Familie. Sie wussten von Erfahrungshöhe, wie Frauen oft gemeinsam arbeiteten, um das Wohl von Menschen, sowohl innerhalb als auch außerhalb ihrer eigenen vier Wände, zu fördern. Und sie wussten, wie wichtig diese Arbeit für die Fähigkeit des Landes war, zu überleben und gedeihen zu können.
Im Laufe der Zeit wurde Anna Jarvis schwer enttäuscht, da sie das Gefühl hatte, der Muttertag sei zu einem kommerziellen Feiertag geworden, der Floristen und Briefmarkenunternehmen mehr nutzte als echte Mütter für ihre Anstrengungen und Opfer zu ehren.
Also, diesen Muttertag könnten Sie Ihrer Mutter das Geschenk der Neugier geben und ihr einige neue Fragen stellen. Wie sieht sie ihre Mutterrolle? Wie ähnelt sie dieser oder unterscheidet sie sich von der Sicht ihrer Großmutter und Urgroßmutter? Welche Veränderungen – politisch, kulturell, wissenschaftlich – haben sie ihren Ansatz zum Müttersein geprägt?
Fragen wie diese stehen im Kern der Geschichte. Indem Sie Zeit dafür nehmen, sie zu stellen, können Sie Ihrer Mutter eines der größten Geschenke möglichst geben und gleichzeitig die Beiträge von Ann und Anna Jarvis zur Geschichte ehren.
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