TLDR
- TTD-Aktie steigt um ~6%, nachdem CEO Jeff Green Aktien im Wert von 150 Millionen US-Dollar gekauft hat
- Leerverkäuferpositionen bei TTD stiegen im März um 50%, was das Risiko eines Short Squeeze erhöht
- Die Aktie ist im Jahr 2026 immer noch 40% im Minus
- Verluste im Zusammenhang mit verlangsamten Webanzeigenerlösen und steigenden „Zero-Click-Suchen“ durch KI
- S3 Partners stuft TTD als erstes Short-Squeeze-Risiko seit über einem Jahr ein
(SeaPRwire) – Die Aktie von Trade Desk sprang am Freitag um fast 6% und wurde von einem Paar Katalysatoren angetrieben, die die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich zogen.
The Trade Desk, Inc., TTD

CEO Jeff Green tätigte einen Insiderkauf von TTD-Aktien im Wert von 150 Millionen US-Dollar. Das ist eine große Wette von der Spitze, und die Investoren nahmen Notiz davon.
Gleichzeitig wies die Datenanalysefirma S3 Partners Trade Desk als erstes Short-Squeeze-Risiko seit über einem Jahr aus. Die Leerverkäuferpositionen in der Aktie stiegen allein im März um 50%.
Das Szenario ist einfach. TTD war in diesem Jahr einer der am stärksten leerverkauften Namen im Technologiesektor und fiel seit Januar um 40%. Ein solcher Rückgang, kombiniert mit steigenden Leerverkäuferpositionen, schafft die Bedingungen für einen Squeeze.
Short Squeezes passieren, wenn eine angeschlagene Aktie zu steigen beginnt. Leerverkäufer, die von fallenden Kursen profitieren, sind gezwungen, ihre Positionen zurückzukaufen, um Verluste zu begrenzen. Diese erzwungenen Käufe treiben den Kurs weiter in die Höhe.
Der Forschungsdirektor von S3, Leon Gross, schrieb am Donnerstag in einem Blogbeitrag, dass der Short-Squeeze-Score von Trade Desk nun „rot blinkt“.
Warum TTD im Jahr 2026 so stark gefallen ist
Das schwierige Jahr der Aktie lässt sich auf eine Kernsorge zurückführen: die Verlangsamung der Webanzeigenerlöse.
KI-Tools wie ChatGPT haben die von Analysten als „Zero-Click-Search“ bezeichnete Entwicklung beschleunigt. Nutzer erhalten Antworten direkt von der KI, ohne auf Websites zu klicken. Weniger Traffic bedeutet weniger Anzeigeninventar. Das ist ein Problem für eine Ad-Tech-Plattform.
Diese Befürchtungen veranlassten Händler, stark gegen TTD zu wetten, was zu den Leerverkäuferpositionen führte, die die Aktie nun anfällig für einen Squeeze machen.
Es gibt auch wachsende Optimismus rund um die KI-gestützte Kokai-Plattform von Trade Desk. Die Ergebnisse werden am 7. Mai erwartet, und einige Händler positionieren sich im Vorfeld dieses Berichts.
Wie TTD in die breitere Marktstimmung passt
Der breitere Markt hat in diesem Monat stark zugelegt. Der Nasdaq Composite ist um über 1,6% gestiegen und der S&P 500 hat neue Höchststände erreicht, unterstützt durch eine Erleichterungsrallye nach dem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran.
Dieses „Risk-on“-Umfeld hat viele überverkaufte, stark leerverkaufte Aktien für Händler, die nach Momentum suchen, attraktiv gemacht.
Trade Desk steht nicht allein auf der Beobachtungsliste von S3. Charter Communications und Paramount Skydance zeigen ebenfalls erhöhte Squeeze-Signale.
Der bisher prominenteste Squeeze des Jahres 2026 war Avis Budget Group, das zwischen Ende März und dem Schlusskurs am Dienstag um 427% stieg. Seitdem ist es um 68% gefallen, da Investoren auf eine verwässernde Aktienemission wetten.
Die aktuelle Marktkapitalisierung von TTD liegt bei 10,77 Milliarden US-Dollar. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen beträgt fast 20 Millionen, was der Aktie genügend Liquidität für einen schnellen Squeeze verleiht, wenn er sich durchsetzt.
Greens Kauf im Wert von 150 Millionen US-Dollar bleibt der Schlagzeilenpunkt. Insiderkäufe in dieser Größenordnung sind selten und neigen dazu, die Stimmung schnell zu verändern.
Das technische Sentiment-Signal der Aktie wird laut TipRanks-Daten immer noch als „Verkaufen“ eingestuft. Diese Bewertung spiegelt den längerfristigen Abwärtstrend wider, nicht die Bewegung vom Freitag.
Trade Desk veröffentlicht seine Ergebnisse am 7. Mai.
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