TLDR
- Die QBTS-Aktie zieht sich nach einer spekulativen Rallye im Zuge des Hypes um den Welttag der Quantencomputer und der Ankündigung von Nvidia im Bereich Quantencomputing zurück.
- Analysten erwarten schwächere Ergebnisse im ersten Quartal, wobei sowohl Umsatz als auch Gewinn voraussichtlich unter den Schätzungen liegen werden.
- CHRO Sophie Ames verkaufte am 20. April 2026 3.070 QBTS-Aktien im Wert von 65.548 US-Dollar im Rahmen eines vorab geplanten 10b5-1-Handelsplans.
- Mizuho senkte sein Kursziel von 40 auf 31 US-Dollar; Evercore ISI kürzte sein Ziel von 44 auf 42 US-Dollar – beide behielten die Outperform-Ratings bei.
- QBTS wird zu 20,37 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 33 % in den letzten sechs Monaten und einem deutlichen Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 46,75 US-Dollar entspricht.
(SeaPRwire) – Die Aktie von D-Wave Quantum kühlt sich nach einer Phase der Hype-getriebenen Gewinne ab. Der Rückgang spiegelt eine Mischung aus Gewinnmitnahmen, Insiderverkäufen und einer nüchternen Betrachtung der kurzfristigen Finanzen des Unternehmens wider.
D-Wave Quantum Inc., QBTS

QBTS stieg Anfang des Monats aufgrund der Aufregung um den Welttag der Quantencomputer und der Ankündigung von Nvidia seiner Ising-Modellfamilie – einer Reihe von KI-Quantencomputing-Modellen zur Steigerung der Leistung von Quantenprozessoren – stark an. D-Wave, IonQ und Rigetti verzeichneten daraufhin einen Anstieg.
Aber diese Dynamik verblasst schnell.
Investoren preisen nun ein, was Analysten als schwierigen Bericht für das erste Quartal erwarten. Der Umsatz wird voraussichtlich unter den Schätzungen liegen, und auch der Gewinn pro Aktie wird voraussichtlich unter den Prognosen liegen. Die Ergebnisse von D-Wave für das vierte Quartal 2025 trugen ebenfalls nicht zur Zuversicht bei – der Umsatz lag bei 2,75 Millionen US-Dollar und verfehlte den Konsens von 3,72 Millionen US-Dollar um über 26 %.
Der Gewinn pro Aktie für das vierte Quartal wurde mit -0,09 US-Dollar angegeben, schlechter als die prognostizierten -0,06 US-Dollar. Das Muster aus ungleichmäßigen Verkäufen und steigenden Kosten lässt den Markt innehalten.
Insiderverkauf erhöht den Druck
Am 20. April verkaufte Sophie Ames – Executive Vice President und CHRO von D-Wave – 3.070 Aktien für insgesamt 65.548 US-Dollar. Der gewichtete durchschnittliche Verkaufspreis betrug 21,35 US-Dollar, wobei einzelne Transaktionen zwischen 20,62 und 21,875 US-Dollar lagen.
Der Verkauf wurde im Rahmen eines Rule 10b5-1-Plans durchgeführt, den sie im Juni 2025 angenommen und später im September 2025 geändert hatte. Diese Pläne werden im Voraus aufgestellt, um den Anschein des Handels mit Insiderinformationen zu vermeiden. Nach dem Verkauf hält Ames immer noch 643.678 Aktien direkt, darunter 639.179 nicht realisierte Restricted Stock Units.
Dennoch ziehen Insiderverkäufe – selbst geplante – tendenziell die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich, insbesondere wenn die Aktie bereits unter Druck steht.
QBTS wird derzeit zu 20,37 US-Dollar gehandelt, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 46,75 US-Dollar. Die Aktie ist in den letzten sechs Monaten um etwa 33 % gefallen, hat aber im vergangenen Jahr immer noch eine Rendite von 247 % erzielt.
Analysten kürzen Ziele, behalten aber Ratings bei
Die Wall Street hat QBTS noch nicht ganz aufgegeben. Mizuho senkte kürzlich sein Kursziel im Rahmen einer breiteren Branchenüberprüfung von 40 auf 31 US-Dollar und behielt seine Outperform-Bewertung bei. Evercore ISI ging einen ähnlichen Weg und kürzte sein Ziel leicht von 44 auf 42 US-Dollar und behielt ebenfalls eine Outperform-Einstellung bei.
Die Lücke zwischen diesen Kurszielen und dem tatsächlichen Handelspreis von QBTS ist bemerkenswert – aber zumindest sieht die Analystengemeinschaft von hier aus immer noch Aufwärtspotenzial.
Marktforscher haben eine härtere Sichtweise eingenommen, wobei einige zu einer „Strong Sell“-Einstellung übergegangen sind und die Diskrepanz zwischen dem Hype um Quantencomputing und der aktuellen finanziellen Realität von D-Wave hervorheben.
Die Performance der Aktie seit Jahresbeginn liegt bei -20,42 %. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen liegt bei rund 27 Millionen Aktien, was sie aktiv und liquide hält – aber dieser zweiseitige Verkehr wirkt in beide Richtungen.
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