Flutter und Lottomatica im engen Kampf um Marktanteile in Italien

Der Kampf um die Marktanteile in Italien es sich verschärft, als Lottomatica und Flutter im neu geschaffenen Online-Glücksspielmarkt aufeinandertreffen.

Trotzdem behält Lottomatica einen schmalen Vorsprung mit 31,8 % verglichen mit Flutter’s gemeldeten 31 %, wird Flutter jedoch von seiner Entwicklungslage in Italien getragen.

Das Inlandsgewinner Lottomatica hatte lange Zeit die Nummer-eins-Position in Italien bekleidet. Flutter hat aber weiterhin daran gearbeitet, das Skript zu durchbrechen und den Status quo im zweitgrößten Spielermarkt Europas umzuändern.

Flutters Bemühungen wurden durch die Erwerbskontrolle von Snaitech im April 2025 unterstützt, um neben seinen anderen italienischen Marken wie Sisal, Pokerstars, Tombola und Betfair Platz zu nehmen.

Flutter informierte die Investoren darüber hinaus, dass der Chief Executive Officer Peter Jackson Flutter als den „klar ersten Online-Operator“ beschrieb, wobei er betonte, dass das Unternehmen das Markt und die wichtigsten Konkurrenten überholt.

Dabei lobte er insbesondere die Beteiligung am Sisal-Produkt MyCombo, das es den Spielern erlaubt, vor dem Spiel benutzerdefinierte Fußball-Akkumulatorwetten aufzusetzen. Laut Flutter machten Multi-Leg-Wetten halb des Vor-Match-Fußballwettings von Sisal aus.

Flutter setzt Wachstum fort

Im Januar veröffentlichte Agipro Daten, die Flutter als Besitzer eines Marktanteils von 26,5 % im Dezember zeigten, ein Monat nachdem die Kontrolle des Marktes unter ein neues Lizenzsystem der Zölle und Monopole Agentur (ADM) überging.

Ein fast 5-prozentiger Gewinn seit Anfang des Jahres deutet an, welche Wellenmomentum Flutter in Italien erfährt, und soll als deutlicher Hinweis auf die Herausforderungen dienen, die Lottomatica gegenüberstehen.

Als Vergleich: Lottomatica schloss das Jahr 2025 mit einem Online-Marktanteil von 31,3 % ab, was bedeutet, dass das Unternehmen lediglich 0,5 % innerhalb einer ähnlichen Periode gewonnen hat.

Zu Flutter’s Italien-Erfolg bemerkte Jackson, dass Snaitech noch nicht von der Migration der Kunden zur SEA-Plattform profitiert habe, die Ende April abgeschlossen wurde.

Er ergänzte: „Ich bin sehr aufgeregt über die Aussichten für die Reste des Jahres in Italien, mit Sisals weiterhin herausragendem Leistungsniveau und der Freischaltung von Sisals führenden Marktprodukten für Snaitech nach der Plattformmigration.“

Gemeinsam mit Flutter schaut auch Lottomatica über den Rücken, wenn es um eine Reihe internationaler Operatoren geht, die versuchen, im neuen italienischen Markt zu wachsen.

Betsson, zum Beispiel, berichtete von einem Rekord-Q1-Umsatz in Italien und nimmt weiterhin Marktanteile ein. Mehrnationale bet365 und Entain, über Eurobet, haben ebenfalls Präsenz in Italien.

Trotz dieser Bedenken ist es nicht alles Düsternis für Lottomatica, da das Unternehmen eine jahresvergleichsweise 10-prozentige Wachstumsrate in den Umsätzen auf 265 Millionen Euro (229 Millionen Britische Pfund) für seinen Online-Spielsegment meldete. Der Gesamt-Gross-Gaming-Umsatz stieg mäßig um 2 % jahresvergleichsweise auf 1,24 Milliarden Euro (1,1 Milliarden Britische Pfund).

Starke Wachstum bei einigen der größten Operatoren Italiens zeigt die Gesamtstärke des Online-Glücksspiels, das jetzt von 46 Operatoren unter 52 Lizenzen besteht, nachdem sich die Veränderungen eingeführt haben.

Inklusive der alten und neuen Regierungen stieg die Ausgabe im italienischen Markt um mehr als 15 % auf 3,2 Milliarden Euro (2,76 Milliarden Britische Pfund) im Jahr 2025 im Vergleich zu 2,8 Milliarden Euro (2,42 Milliarden Britische Pfund) im Jahr 2024.

Fragen, die noch beantwortet werden müssen

Während Italiens Markt scheint gut unter dieser neuen ADM-Ära zu funktionieren, bleiben Fragen bezüglich wichtiger Werbeprodukte offen, insbesondere des 2018 Dignity Decrees.

Gemäß dieser Gesetzgebung ist die Sponsoring durch Glücksspielunternehmen komplett verboten. Aber Anträge wurden eingereicht, um bestimmte Abschnitte der Gesetze zu revidieren, um Italienische Sport wieder aufleben zu lassen durch den ökonomischen Potenzial, das vom Glücksspiel Marketing ausgeht.

ADM und die Kulturkommission des Senats prüfen derzeit die Verbote, während sie versucht, ein Gleichgewicht zwischen Verbraucherschutz und Marketing-Sichtbarkeit zu finden.

Branchen Stimmen haben argumentiert, dass die Reduzierung der Sichtbarkeit des regulierten Sektors zufolge die Wachstumsrate Italiens bedeutenden Back-Markets ungewollt angetrieben hat, die auf etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr geschätzt werden.