
(SeaPRwire) – Wenn man die Welt mit den Augen eines Kindes betrachtet, fühlt sich alles lebendig an. In allem steckt Leben, und alles ist im Gespräch. Wenn wir erwachsen werden, beginnen wir, das Leben mechanischer wahrzunehmen. Wir entwickeln Gewohnheiten, um mit Stress umzugehen, die uns aber von dynamischeren Sichtweisen der Welt entfremden.
In der vedischen Tradition glauben die Menschen, dass sie Prana, oder subtile Lebenskraft, durch einen Prozess namens Pranapratishta in unbelebte Objekte einflößen können. Auch die vedische Astrologie schreibt Planeten Persönlichkeiten zu und spricht von der Verbindung zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos.
Im nördlichen Himalaya und in tibetischen Traditionen glauben die Menschen, dass sie mit Gottheiten kommunizieren können. Indigene Kulturen von nordamerikanischen Gemeinschaften, balinesischen Heilern und Māori-Ältesten haben die Natur seit langem als lebendig, reaktionsfähig und mystisch angesehen.
Heute jedoch ist das Pendel in die entgegengesetzte Richtung ausgeschlagen. Die Welt steht am Rande einer tiefgreifenden Transformation. Maschinen beginnen, Aufgaben vorherzusagen und auszuführen, die einst als einzigartig menschlich galten. Und dank der Fortschritte in der künstlichen Intelligenz können sie dies schneller, in größerem Maßstab und zu einem Bruchteil der Kosten tun. Während dies außergewöhnlichen Fortschritt verspricht, beunruhigt es auch leise etwas Tieferes. In allen Branchen und Institutionen sehen sich die Menschen einer unbekannten Grenze gegenüber. Es gibt nicht nur wirtschaftliche Umwälzungen, sondern auch ein wachsendes Gefühl von Angst, Entfremdung und Zweifel an menschlichen Fähigkeiten.
Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass lange vor Algorithmen und künstlicher Intelligenz Überzeugungen über eine absolute Intelligenz existierten, die das Universum regiert. Im Laufe der Geschichte hat diese Philosophie große Köpfe dazu angetrieben, Innovationen zu entwickeln, zu entdecken und zu schaffen.
Meditation ist die älteste Technologie der Menschheit, um diese Dimension der Intelligenz zu erschließen. Sie bietet etwas weitaus Mächtigeres als tiefe Ruhe und ist ein Instrument, um unser höheres Bewusstsein und Wissen über das Bewusstsein zu erreichen.
Meiner Ansicht nach leben wir in mehr als einer Art von Raum. Der erste ist der äußere Raum, der die physische Welt umfasst, die wir sehen und berühren. Er besteht aus den Elementen. Dies ist der Raum, in dem Maschinen und Algorithmen nun mit zunehmender Präzision navigieren. Der zweite ist der innere Raum – das Reich der Gedanken, Erinnerungen und Emotionen. Ihr Bewusstsein geht hierhin, wenn Sie die Augen schließen. Hier entstehen Ideen und Gefühle. Das meiste dessen, was wir „Denken“ nennen, geschieht in genau diesem Raum. Der dritte Raum, den ich für besonders mächtig halte, ist ein Raum vollständiger Achtsamkeit. In diesem Raum gibt es keine Gedanken oder Emotionen, nur Präsenz. In Momenten tiefer Stille habe ich festgestellt, dass es möglich ist, diesen Raum zu betreten.
In der yogischen Tradition sind diese drei Räume bekannt als Bhoot Akash (äußerer Raum), Chit Akash (der Raum des Geistes) und Chid Akash (der Raum des Bewusstseins selbst). Dieser tiefste Raum soll voller Intelligenz sein.
Kreativität bewegt sich sequenziell durch diese drei Räume. Weisheit existiert zuerst im Chid Akash, dem Raum des reinen Bewusstseins. Von dort bewegt sie sich in den Chit Akash und nimmt als Gedanke oder Emotion Gestalt an. Schließlich drückt sie sich im Bhoot Akash, der physischen Welt, aus. Basierend auf dieser Theorie kann Intelligenz nicht allein aus Daten abgeleitet werden, da sie in der Stille ihren Ursprung hat.
Haben Sie jemals bemerkt, dass Ihr Geist oft zwischen Vergangenheit und Zukunft schwankt? Vielleicht bereuen Sie, was getan wurde, oder planen ängstlich, was als Nächstes kommt. Ich habe festgestellt, dass je mehr man versucht, den Geist mit dem Geist selbst zu kontrollieren, desto anstrengender und vergeblicher wird die Anstrengung. Genau deshalb halte ich Meditation für so wesentlich. Durch Meditation entspannt sich der Geist auf natürliche Weise, findet sich im gegenwärtigen Moment ein und gewährt uns Zugang zu unserem Bewusstsein und unserer eigenen angeborenen Intelligenz. Dann verlagert sich das Bewusstsein vom Verarbeiten von Informationen zum Hören auf die Intuition.
Jahrzehntelange Forschung hat die von demonstriert.
Und Forscher weltweit erkennen nun als ein kritisches Werkzeug für das Wohlbefinden an. Wir beginnen zu verstehen, dass echter menschlicher Fortschritt nicht nur wirtschaftliche Indikatoren erfordert, sondern auch Metriken des inneren Wohlbefindens, der psychischen Gesundheit und des kollektiven Friedens.
In einer Zukunft, die von Maschinen geprägt ist, die schneller denken als wir, könnte die mächtigste Intelligenz diejenige sein, die überhaupt keine Programmierung benötigt. Ich würde behaupten, dass Meditation der Zugang zu dieser Intelligenz ist. Nicht künstlich, nicht extern, sondern absolut. Und sie war schon immer näher, als wir es uns vorstellen.
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