Kurzfassung
- SpaceX arbeitet mit 21 Banken an seinem Börsengang, der intern den Codenamen „Project Apex“ trägt
- Der Börsengang soll im Juni 2026 mit einem Bewertungsumfang von 1,75 Billionen Dollar stattfinden
- Morgan Stanley, Goldman Sachs, JPMorgan, Bank of America und Citigroup sind die leitenden Buchrunner
- SpaceX könnte 75 Milliarden Dollar an Kapital einzunehmen, wobei bis zu 30 % der Aktien an Privatanleger gehen
- Der Umsatz soll durch Starlink und Raketenstarts im Jahr 2026 auf 20 Milliarden Dollar steigen
(SeaPRwire) – SpaceX bereitet sich auf einen der am meisten beobachteten Börsengänge der letzten Jahre vor. Das Unternehmen, gegründet und geleitet von Elon Musk, hat einen Syndikat aus 21 Banken für seinen geplanten Börsengang zusammengestellt, der intern „Project Apex“ genannt wird.
SpaceX hat offenbar 21 Banken zur Verwaltung seines Börsengangs gewonnen, der intern den Codenamen „Project Apex“ trägt https://t.co/vduTswFqx9
— WOLF (@WOLF_Financial) 1. April 2026
Die Börsemission soll im Juni 2026 stattfinden. Bei einem prognostizierten Bewertungsumfang von 1,75 Billionen Dollar wäre dies der höchste Bewertungsumfang je für ein privates Startup, das an die Börse geht.
SpaceX plant, bei der Börsemission 75 Milliarden Dollar an Kapital einzunehmen. Dies würde es zu einem der größten Börsengänge der Börsengeschichte machen.
Fünf Banken fungieren als leitende Buchrunner bei dem Deal: Morgan Stanley, Goldman Sachs, JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup. Diese Banken werden den Kern der Transaktion verwalten.
Weitere 16 Banken wurden in kleineren unterstützenden Rollen hinzugezogen. Die vollständige Liste umfasst Barclays, Deutsche Bank, Wells Fargo, UBS, Royal Bank of Canada, Societe Generale, Banco Santander, ING Groep, Macquarie, Mizuho, BTG Pactual, Allen & Co, Needham & Co, Raymond James, Stifel und William Blair.
Die Größe der Bankengruppe spiegelt den Umfang des Deals wider. Zum Vergleich: Der Chipdesigner Arm Holdings nutzte fast 30 Banken für seinen Börsengang im Jahr 2023, und Alibaba stellte ein ähnlich großes Team für seine Emission im Jahr 2014 zusammen.
Die 21 Banken werden die Verantwortlichkeiten auf verschiedene Anlagertypen und Regionen aufteilen. Dazu gehören institutionelle Investoren, Investoren mit hohem Nettovermögen und Privatanleger auf der ganzen Welt.
Ein Detail, das diesen Börsengang auszeichnet, ist Musks Plan, bis zu 30 % der Aktien an Privatanleger anzubieten. Das liegt deutlich über der typischen Zuweisung von 5 bis 10 % für Privatanleger.
SpaceX Finanzdaten und Umsatzquellen
Der Umsatz von SpaceX stammt hauptsächlich aus zwei Bereichen: Raketenstarts und seinem Satelliteninternetdienst Starlink. Starlink hat heute mehr als 10 Millionen Abonnenten.
Die Kunden des Unternehmens umfassen NASA und Satellitenbetreiber wie EchoStar, Viasat, Intelsat und Telesat. Der Umsatz soll im Jahr 2026 auf 20 Milliarden Dollar steigen.
SpaceX hat kürzlich mit xAI, dem KI-Unternehmen von Musk, fusioniert. Der xAI-Bereich trägt derzeit weniger als 1 Milliarde Dollar zum Umsatz bei, und seine 17,5 Milliarden Dollar schwere Schulden sollen vor Abschluss des Börsengangs vollständig zurückgezahlt werden.
Was kommt als Nächstes für den Börsengang?
Musk hat im April eine Investoreninformationsveranstaltung geplant, um Fragen zur Emission zu beantworten. Es wird erwartet, dass Details zu Bewertung, zukünftigen Plänen und Finanzdaten vorgelegt werden.
SpaceX hat auf eine Anfrage nach Kommentaren nicht reagiert. Mehrere Banken darunter Goldman Sachs, JPMorgan und Wells Fargo haben sich geweigert, zu kommentieren.
Der Plan ist noch änderungsfähig, und vor der Börsemission im Juni könnten noch weitere Banken zum Syndikat hinzugefügt werden.
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