TLDR
- SpaceX plant einen Börsengang, der das Unternehmen mit bis zu 1,5 Billionen US-Dollar bewerten könnte
- Starlink erwirtschaftete im Jahr 2025 schätzungsweise 11,8 Milliarden US-Dollar Umsatz
- SpaceX hat in diesem Jahr die KI-Firma xAI von Elon Musk übernommen
- Viele Börsengänge aus dem Jahr 2021 verloren 70–80 % ihres Wertes, was Fragen zur Anlegervertrauen aufwirft
- Privatanleger können SpaceX derzeit nur indirekt über Fonds wie ARKVX beziehen
(SeaPRwire) – SpaceX bewegt sich auf ein öffentliches Angebot zu, das das Unternehmen zu einem der wertvollsten Unternehmen machen könnte, das jemals an einer US-Börse notiert wurde. Das Unternehmen wird derzeit mit bis zu 1,5 Billionen US-Dollar bewertet und ist damit das wertvollste private Unternehmen der Welt.
Breaking: SpaceX boosted its target IPO valuation above $2 trillion as the world’s most valuable startup gears up to pitch potentially the biggest-ever market debut https://t.co/FTiCNAa3pe
— Bloomberg (@business) April 2, 2026
Elon Musk gründete SpaceX im Jahr 2002. Sein ursprüngliches Ziel war es, eines Tages den Mars zu kolonisieren. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einer dominierenden Kraft in den Bereichen Raketenstarts, Satelliteninternet und jetzt künstliche Intelligenz entwickelt.
Die Falcon 9-Rakete von SpaceX ist die kosteneffizienteste und zuverlässigste Rakete der Welt und hat über 633 Starts absolviert. Das Raumschiff Starship des Unternehmens ist vollständig wiederverwendbar und für den Transport von Besatzung und Fracht zum Mond, zum Mars und darüber hinaus konzipiert.
Starlink, der Satelliteninternetdienst von SpaceX, erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von geschätzten 11,8 Milliarden US-Dollar. Das macht es zu einer der größten und stabilsten Einkommensquellen des Unternehmens.
Anfang dieses Jahres übernahm SpaceX xAI, die künstliche Intelligenz-Startup von Musk. Musk hat erklärt, dass er glaubt, dass die Ernte von Solarenergie im Weltraum KI-Rechenzentren in großem Maßstab betreiben könnte, was ein Grund dafür ist, warum er die beiden Unternehmen als natürliche Ergänzung betrachtet.
Das IPO-Risiko
Die IPO-Pläne von SpaceX kommen zu einer komplizierten Zeit für den Markt. Der IPO-Boom von 2021 endete für viele Anleger schlecht.
Unternehmen wie Allbirds, einst mit 2,2 Milliarden US-Dollar bewertet, werden jetzt für rund 39 Millionen US-Dollar verkauft. Die Marktkapitalisierung von BuzzFeed ist von über 1 Milliarde US-Dollar auf rund 23 Millionen US-Dollar gesunken. Aktien wie UiPath, GitLab und Warby Parker werden immer noch 70–80 % unter ihren IPO-Preisen gehandelt.
Diese Verluste haben die Anleger vorsichtiger gemacht. SpaceX muss beweisen, dass es reale Renditen liefern kann, nicht nur Hype.
Im Gegensatz zu vielen Unternehmen der Welle von 2021 ist SpaceX ein skaliertes Unternehmen mit realen Umsätzen. Analysten sagen jedoch, dass die Messlatte für Vertrauen nach Jahren der IPO-Underperformance nun viel höher liegt.
Privatanleger können SpaceX-Aktien derzeit nicht direkt kaufen. Die einzigen indirekten Optionen sind Fonds wie der ARK Venture Fund und der XOVR ETF, die kleine Anteile am Unternehmen halten.
Jetzt verfügbare Weltraumaktien
Mehrere weltraumbezogene Aktien sind bereits öffentlich gehandelt für Anleger, die eine Beteiligung am Sektor wünschen.
Rocket Lab hat 252 Satelliten gestartet und entwickelt eine Rakete der nächsten Generation namens Neuron. Intuitive Machines ist ein NASA-Partner, dessen Infrastruktur bei der jüngsten Artemis 2-Mondmission eingesetzt wurde.
AST SpaceMobile konkurriert direkt mit Starlink im Bereich Satelliteninternet und zählt AT&T und Verizon zu seinen Partnern.
Die Aktie von Intuitive Machines stieg am Tag dieses Berichts um 18,53 %. AST SpaceMobile legte um 10,28 % zu und Rocket Lab gewann 3,27 %.
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