TLDR
- Die KI-Plattform Agentforce von Salesforce erreichte einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von 800 Millionen US-Dollar, ein Plus von 82 % in sechs Monaten.
- Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 26 stieg um 10 % auf 41,5 Milliarden US-Dollar; der Q4-Umsatz legte um 12 % auf 11,2 Milliarden US-Dollar zu.
- Der kombinierte jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) für Agentforce und Data Cloud erreichte 2,9 Milliarden US-Dollar und wuchs um über 200 %.
- Das Management erhöhte sein Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar und erweiterte ein Aktienrückkaufprogramm um 50 Milliarden US-Dollar.
- Die CRM-Aktie ist dieses Jahr trotz starker KI-Wachstumszahlen um 25 % gefallen.
(SeaPRwire) – Die KI-Umsätze von Salesforce wachsen schnell, und die Zahlen sind schwer zu ignorieren. Agentforce, seine Agentenplattform, stieg von 440 Millionen US-Dollar an jährlich wiederkehrenden Umsätzen im letzten Juli auf 800 Millionen US-Dollar bis zum Ende des vierten Quartals — ein Sprung von 82 % in etwa sechs Monaten.

Dennoch sind 800 Millionen US-Dollar immer noch ein kleiner Teil des Gesamtgeschäfts von Salesforce. Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 26 belief sich auf 41,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Das vierte Quartal allein erbrachte 11,2 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 12 %.
Die noch zu erbringenden Leistungsverpflichtungen — eine wichtige vorausschauende Kennzahl — stiegen auf 72 Milliarden US-Dollar. Das deutet auf eine gesunde Pipeline für das Geschäftsjahr 27 hin.
Wenn man Agentforce mit Data Cloud (jetzt Data 360 genannt) kombiniert, erreichte der ARR 2,9 Milliarden US-Dollar und wuchs um über 200 %. Dies treibt einige der größten Enterprise-Deals an, die das Unternehmen je abgeschlossen hat.
Das Management prognostizierte für das Geschäftsjahr 27 ein Umsatzwachstum von 10 % bis 11 % und schraubte das langfristige Ziel für das Geschäftsjahr 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar hoch. Das ist eine deutliche Anhebung gegenüber der früheren Prognose.
Aktienrückkäufe und Margen-Story
Auf der Seite der Kapitalrückführung erweiterte das Unternehmen sein Rückkaufprogramm auf 50 Milliarden US-Dollar und erhöhte seine Dividende. Das Unternehmen schüttete 99 % des Free Cashflows aus dem Geschäftsjahr 26 an die Aktionäre aus — eine Zahl, die tendenziell die Aufmerksamkeit der Wall Street auf sich zieht.
Die Margen steigen langsam an, obwohl einige Investoren auf etablierte Segmente wie Marketing Cloud, Commerce Cloud und Tableau achten, die Schwäche gezeigt haben. Es gibt auch einige Zurückhaltung bezüglich der Pläne des Unternehmens, wie es künftig Cloud-Daten auf Segmentebene berichten wird.
Trotzdem sehen Analysten den KI-Upsell größtenteils eher als Chance denn als Bedrohung. Salesforce verfügt über tiefe Kundenbeziehungen, eingebettete Arbeitsabläufe und große Mengen an proprietären Geschäftsdaten — Dinge, die für KI-Startups schwer über Nacht zu replizieren sind.
Die breitere Sorge, die Softwareaktien dieses Jahr getroffen hat, war ein Narrativ rund um KI-Disruption — die Vorstellung, dass Agenten traditionelle sitzplatzbasierte Software ersetzen könnten. Der Leiter von Anthropic für die Amerikas räumte letzten Monat ein: “2025 sollte das Jahr sein, in dem KI-Agenten das Unternehmen transformieren. Aber der Hype erwies sich als größtenteils verfrüht.”
OpenAI hat ähnliche Eingeständnisse gemacht und festgestellt, dass Enterprise-KI-Implementierungen IT-Berater und Erfahrung erfordern, über die sie noch nicht verfügen.
Das war ein Rückenwind für etablierte Softwareanbieter wie Salesforce, die bereits die Enterprise-Beziehungen etabliert haben.
KI-Adaption steigt immer noch langsam
Daten des U.S. Census zeigen, dass nur 18 % der Unternehmen Anfang 2026 KI nutzten, obwohl dieser Wert bei Unternehmen mit 250 oder mehr Mitarbeitern auf 32 % steigt. Die Zahlen sind seit 2023 langsam gestiegen.
Das Unternehmen verlängerte kürzlich auch seine Formel-1-Partnerschaft bis 2030 und startete einen von Agentforce betriebenen Fan Companion auf F1.com. Die Einführung soll Fans die umfassenden Regeländerungen für 2026 erklären. Die CRM-Aktie stieg am Tag dieser Ankündigung um etwa 3 %.
Die Wall Street hat derzeit eine “Moderate Buy”-Einstufung für CRM, wobei Analysten auf ein Aufwärtspotenzial von etwa 35 % bis 40 % im nächsten Jahr verweisen. Die Aktie handelt nahe einem ihrer niedrigsten historischen Forward Multiples.
CRM ist seit Jahresbeginn um 25 % gefallen.
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