TLDR:
- Nevada klagt KalshiEX an, weil sie unlizenzierte Sportwettbewerbsverträge anbietet.
- Kalshi reagiert zurück, indem sie behauptet, dass die Bundesbehörde über Prognosemärkte verfügt.
- Nevada sucht eine Einhaltsverordnung gegen Kalshis Sportveranstaltungenverträge.
- Massachusetts und Ohio ergreifen auch rechtliche Maßnahmen gegen Kalshi.
- Das Ergebnis könnte ein Präzedenzfall für die Regelung von Prognosemärkten setzen.
(SeaPRwire) – Die Nevada Gaming Control Board hat einen Prozess gegen KalshiEX LLC eingeleitet und beschuldigt das von der Bundesregierung regulierte Prognosemarktunternehmen, unlizenzierte Sportwettbewerbsverträge im Bundesstaat anzubieten. Die Nevada-Regulierungsbehörden argumentieren, dass Kalshis Veranstaltungsverträge die bundesstaatlichen Spielgesetze verletzen. Nevada sucht eine Einhaltsverordnung und eine erklärende Entscheidung, um das Unternehmen davon abzuhalten, ohne Lizenz im Bundesstaat zu handeln.
Kalshis Herausforderung an die staatliche Autorität
Kalshi, ein von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) reguliertes Unternehmen, reagierte schnell und forderte, den Prozess in ein bundesdeutsches Gericht zu versetzen. Das Unternehmen beharrt darauf, dass seine Veranstaltungsverträge, die es Benutzern ermöglichen, auf verschiedene Sportergebnisse zu wetten, keine traditionellen Wetten sind. Stattdessen betrachtet Kalshi diese finanziellen Derivate als unter bundesrechtlichen, nicht staatsrechtlichen Spielregulierungen geregelt. Es behauptet, dass die CFTC über solche Verträge ausgeschlossen authority verfügt und dass bundesrecht staatliche Vorschriften vorrangig macht.
Nevada bestreitet Kalshis Position und behauptet, dass diese Verträge den traditionellen Sportwettbüro-Wetten ähneln. Staatliche Regulierungsbehörden argumentieren, dass die Tätigkeiten von Kalshi unter die strengen Spielgesetze Nevadas fallen und das Unternehmen eine Lizenz erlangen muss. Sie behaupten weiter, dass Kalshis Aktivitäten die enge regulierte Spielbranche Nevadas unterminieren. Dieser Prozess ist Teil eines umfassenderen Debattes im ganzen Land darüber, ob Prognosemärkte von staatlichen Spielkommissionen oder von bundesrechtlichen Behörden reguliert werden sollten.
Weitergehende rechtliche Streitigkeiten über Prognosemärkte
Dieser rechtliche Kampf ist nicht einzigartig für Nevada. Andere Bundesstaaten, darunter Massachusetts, Maryland und Ohio, haben Klagen gegen Kalshi und ähnliche Unternehmen eingeleitet oder Stoppbefehle erlassen. Im Februar hat ein Massachusettser Richter eine Einhaltsverordnung gegen Kalshis Sportveranstaltungenverträge erteilt, eine Entscheidung, die Nevada nun nachahmen will. Wenn Nevada im Prozess gewinnen würde, würde es der zweite Bundesstaat sein, der Kalshi davon abhält, Sportverknüpfte Veranstaltungsverträge anzubieten.
Die Commodity Futures Trading Commission hat ihre Zuständigkeit über Prognosemärkte verteidigt und argumentiert, dass diese Verträge eine Form von Swaps darstellen und unter bundesrechtlicher Aufsicht fallen. Trotzdem wehren sich Bundesstaaten weiterhin gegen die Legitimität solcher Märkte, insbesondere jene, die Sportveranstaltungen betreffen. Das Ergebnis dieser Fälle könnte ein bedeutender Präzedenzfall für die Zukunft der Regelung von Prognosemärkten setzen und bestimmen, ob sie unter einem einzigen bundesrechtlichen Regime operieren oder einer Patchwork aus staatlichen Gesetzen unterliegen.
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