TLDR
- Der Wallet des Mt. Gox-Hackers hat stillschweigend 2.300 BTC im Verlauf eines Monats verkauft, wobei allein in der letzten Woche 110 BTC übertragen wurden.
- Der verbleibende Wallet des Mt. Gox-Hackers mit 4.100 BTC wertet auf $360M, was zu Bedenken über die Marktlíquidität führt.
- Unbekannte Börsen wurden für die Bitcoin-Liquiderung durch den mit dem Mt. Gox-Hacker verbundenen Wallet verwendet, was die Verfolgung erschwert.
- Bilyuchenkos Bitcoin-Ausverkauf könnte unter schwacher Liquiditätsbedingungen nach unten drücken.
(SeaPRwire) – Eine Wallet, die mit Aleksey Bilyuchenko, dem Angeklagten des 2014 stattgefundenen Mt. Gox-Breaches, verbunden ist, hat in den letzten Wochen stillschweigend über 2.300 Bitcoin (BTC) verkauft. Diese Transaktionsserie, die über mehrere unbekannte Börsen erfolgt ist, hat die Kryptowährungs-Community auf ihre mögliche Auswirkung auf die Marktsicherheit aufmerksam gemacht. Die Wallet, die noch 4.100 BTC mit einem Wert von $360 Millionen hält, hat diese Transaktionen weiter ausgeführt, was Spekulationen über die Zukunft der verbleibenden Aktiva ausgelöst hat.
Allmähliche und methodische Bitcoin-Liquiderung
Seit Anfang November 2025 hat stillschweigend eine erhebliche Menge an Bitcoin abgegeben. Laut Emmett Gallic, Analyst bei Arkham Intelligence, hat der Wallet des Hackers in den vergangenen Monat allein etwa 2.300 BTC übertragen. In den letzten sieben Tagen wurden etwa 110 BTC, was auf $114 Millionen entspricht, an unbekannte Börsen gesendet.
Laut Arkham-Analyst Emmett Gallic haben sich mit Aleksey Bilyuchenko verbundene Entitäten, die vom US-Department of Justice im Zusammenhang mit dem Mt. Gox-Hack angeklagt wurden, in den vergangenen sieben Tagen weitere 1.300 BTC (ca. $114 Millionen) an unbekannte Börsen übertragen. Sie…
— Wu Blockchain (@WuBlockchain)
Die Liquiderung wirkt sich absichtlich und phasiert aus, was auf einen absichten Willen hinweist, anstatt plötzlich Aktiva abzugeben. Analysten glauben, dass die Strategie darauf abzielt, eine großskalige Marktdestabilisierung zu vermeiden.
Die allmähliche Bewegung dieser Gelder wird als kontrollierte Liquiderung angesehen, die möglicherweise in den kommenden Wochen oder Monaten weitergeführt wird, je nach Marktbedingungen. Bilyuchenkos verbleibende 4.100 BTC werden erwartet, dass sie mit einem ähnlichen Tempo liquiiert werden, was über die Zeit die Marktlíquidität und den Bitcoin-Preis beeinflussen könnte.
Ungewissheit um die Besitzerschaft und Kontrolle der Wallet
Trotz der andauernden Transaktionen bleibt es unklar, wer derzeit die mit Bilyuchenko verbundene Wallet kontrolliert. Der Hacker, der 2025 in Russland festgenommen wurde, hatte viele seiner Aktiva beschlagnahmt, es ist jedoch unbekannt, ob er weiterhin Kontrolle über diese Wallet hat oder ob eine andere Partei diese Transaktionen ausführt. Der Mangel an Klarheit über die gegenwärtige Besitzerschaft der Wallet hat weitere Bedenken über die Legitimität der Transaktionen und die Möglichkeit der Marktmanipulation geweckt.
Obwohl die Wallet mit Bilyuchenko verbunden ist, deutet seine Festnahme und die Beschlagnahme seiner Aktiva darauf hin, dass eine andere Partei für die Der Gebrauch von undurchsichtigen Börsen verstärkt die Unsicherheit und macht es schwierig, die genaue Natur der Transaktionen oder die Identität der Beteiligten zu verfolgen. Diese Unbestimmtheit hat die Kryptowährungs-Community vorsichtig gelassen, da sie versuchen, die Risiken solcher großen Bewegungen ohne klare Rechenschaftspflicht einzuschätzen.
Mögliche Marktrisiken und Liquiditätsbedenken
Die andauernde Liquiderung von Bitcoin durch Bilyuchenkos Wallet auf mögliche Risiken für die Marktlíquidität aufmerksam gemacht. Während der tägliche Handelsumsatz von Bitcoin robust war und im dritten Quartal 2025 durchschnittlich $155 Milliarden betrug, könnten große Skalen-Liquiderungen den Preis dennoch beeinflussen, besonders in Zeiten geringer Marktlíquidität.
Wenn das auf unbekannten Börsen verkaufte Bitcoin plötzlich den Markt überflutet, könnte dies nach unten drücken auf den Wert von Bitcoin, besonders wenn dies mit anderen makroökonomischen Faktoren wie geopolitischen Spannungen oder Veränderungen in der Fed-Politik zusammenfällt.
Der relativ langsame und kontrollierte Tempo der Liquiderung bietet einen Puffer, aber Händler und Anleger bleiben vorsichtig gegenüber verborgenen Risiken. Analysten warnen, dass obwohl die Liquidität von Bitcoin stark ist, der kumulative Effekt von Bilyuchenkos andauerndem Verkauf, kombiniert mit den unbestimmten Börsen, zu Volatilität führen könnte.
Die Herausforderung, diese Bewegungen auf undurchsichtigen Börsen zu verfolgen, erschwert es weiter, ihre Auswirkungen genau einzuschätzen. Als Ergebnis könnte der Kryptowährungsmarkt zusätzliche Unsicherheit erleben, während der Liquiderungsprozess andauert.
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