TLDR
- Stablecoin-Renditen-Konflikt blockiert Gespräche im Weißen Haus vor Märzfrist
- Banken vs. Krypto-Spaltung verhindert Fortschritte bei der Regulierung von Stablecoins
- Renditenstreit entgleist Verhandlungen über US-Stablecoin-Gesetz
- Gespräche des Weißen Hauses über Stablecoins frieren wegen Belohnungsverboten ein
- Regulierung von Stablecoins stößt auf Widerstand, da Banken Renditebegrenzungen fordern
(SeaPRwire) – Das jüngste Treffen des Weißen Hauses zu Stablecoin-Regeln endete ohne Einigung, da Banken und Krypto-Unternehmen gegensätzliche Positionen beibehielten. Die Gespräche verdeutlichten erneut tiefe Bedenken hinsichtlich der Stablecoin-Rendite und ihrer Auswirkungen auf traditionelle Finanzierungsmodelle. Die Sitzung endete damit, dass beide Seiten sich auf weitere Verhandlungen vor der Frist am 1. März vorbereiteten.
Stablecoin-Renditenstreit blockiert Fortschritte
Das Treffen verlagerte die Diskussionen in technische Bereiche, doch die Kluft bei den Stablecoin-Renditen blieb groß. Banken forderten strenge Grenzen für alle Belohnungen, die an Stablecoin-Aktivitäten gebunden sind, und bestanden auf härteren Durchsetzungsmaßnahmen. Krypto-Führer widersetzten sich diesen Forderungen und argumentierten, dass ein breites Verbot den Markt für digitale Dollar schwächen würde.
Banken legten schriftliche „Verbotsprinzipien“ vor, die auf passive und aktivitätsbasierte Anreize abzielten, und wollten diese Regeln im Gesetz verankert sehen. Krypto-Gruppen konterten, dass die Nutzung von Stablecoins von flexiblen Belohnungsmodellen abhänge, und betonten die Notwendigkeit von Innovation. Die Debatte unterstrich, wie die Regulierung nun darüber entscheidet, welche Stablecoin-Projekte operieren können.
Der GENIUS Act schuf die aktuelle regulatorische Initiative und zielt darauf ab, die Ausgabe von Stablecoins zu kontrollieren und gleichzeitig Bankeinlagen zu schützen. Banken behaupteten, dass zinsbringende Stablecoin-Produkte Liquiditätssysteme bedrohten, und warnten vor möglichen Einlagenabflüssen. Krypto-Unternehmen wiesen diese Ansicht zurück und argumentierten, dass das Marktwachstum von wettbewerbsfähigen On-Chain-Optionen abhänge.
Banken drängen auf Verbotsprinzipien, während Krypto-Unternehmen Widerstand leisten
Große US-Banken forderten ein vollständiges Verbot von Vorteilen, die mit dem Halten oder Verwenden von Stablecoin-Produkten verbunden sind. Sie sagten, selbst aktivitätsbasierte Belohnungen könnten Gelder von traditionellen Kanälen abziehen, und drängten auf enge Ausnahmen. Krypto-Vertreter lehnten diese Beschränkungen ab und forderten breitere Definitionen zulässiger Stablecoin-Aktivitäten.
An dem Treffen nahmen Führungskräfte führender Banken teil, die die Notwendigkeit strenger Leitplanken betonten. Krypto-Gruppen reagierten mit alternativen Vorschlägen und strebten eine Struktur an, die moderate Stablecoin-Anreize weiterhin unterstützt. Der Austausch zeigte, wie weit beide Seiten von einem gemeinsamen Rahmen entfernt sind.
Die Teilnehmer stellten fest, dass die Banken begrenzte Formulierungen anboten, die die Diskussion über spezifische Ausnahmen zuließen. Krypto-Gruppen bezeichneten diesen Schritt als Fortschritt und unterstützten fortgesetzte Gespräche. Dennoch erkannten beide Seiten an, dass erhebliche Unterschiede bei den Stablecoin-Belohnungen bestehen bleiben.
Fristdruck steigt, während der Senat über Gesetzesentwurf zur Marktstruktur berät
Das Weiße Haus strebt an, die Stablecoin-Richtlinien bis zum 1. März zu finalisieren, und Mitarbeiter des Senats-Bankenausschusses nahmen teil. Gesetzgeber wünschen sich eine einheitliche Position und streben Klarheit für die Aufsicht über Stablecoin-Emittenten und -Plattformen an. Der Streit um die Renditen hat jedoch den Fortschritt bei dem umfassenderen Gesetzesentwurf zur Marktstruktur verlangsamt.
Das Repräsentantenhaus verabschiedete den CLARITY Act, und der Senat muss nun eine überparteiliche Einigung über Stablecoin-Regeln erzielen. Unterhändler befürchten weitere Verzögerungen, da Coinbase die Unterstützung aufgrund von Renditeverboten zurückzog und dieser Schritt die legislative Dynamik schwächte. Die Gespräche werden fortgesetzt, und das Weiße Haus könnte zusätzliche Sitzungen ansetzen.
Das Treffen zeigte, dass beide Seiten engagiert bleiben und weitere Verhandlungen bald erwarten. Die Regierung wünscht sich eine Lösung und hofft, festgefahrene Gesetzgebung zu verhindern. Doch der Kernkampf um Stablecoin-Renditen definiert weiterhin den Weg nach vorn.
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